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Samstag, 15. September 2012

Kartoffelcremesuppe mit knusprigen Pfifferlingen, vegane Variante






Mehlig kochende Kartoffeln schälen, klein würfeln und garen, bis sie zerfallen. 
Parallel die Pfifferlinge portionsweise in einem Sieb mit Mehl bestäuben, gut abschütteln und dann kräftig abbrausen. Die Pilze auf ein Küchentuch legen und grob trocken drücken, dann einzeln mit dem Messer nachsäubern und erdige Enden abschneiden. 
Dann die Kartoffeln zerstampfen oder zerpressen und etwas Margarine (ich nehm Alsan) und ungesüßte Sojamilch hinzugeben, bis die Suppe die gewünschte Konsistenz hat. Gemüsebrühe, Salz, Pfeffer und frisch geriebene Muskatnuss hinzugeben und alles erwärmen.  Die Pfifferlinge in einer heißen Pfanne knusprig braten, austretendes Wasser mit einem Papiertuch weg tupfen. Eventuell die Suppe mit Flüssigkeit weiter aufgießen und abschmecken. 
Danach die Suppe in Schüsseln geben und die Pfifferlinge und groben Pfeffer darüber mahlen. 




Eine meiner Lieblingssuppen, gerade für den beginnenden Herbst – jetzt auch in vegan. Die Veganisierung macht dem Geschmack gar nichts, die Suppe ist so oder so unheimlich lecker. Einzig die Muße zum Pfifferling putzen sollte vorhanden sein, dann ist sie auch sehr unkompliziert und (wenn man die Kartoffeln nur klein schnippelt) schnell gemacht.


Freitag, 8. Juni 2012

Gnocchi mit Champignons in Rahmsoße, zwei große Portionen



5-6 große Kartoffeln ein paar Mal mit einem Messer einstechen, in Alufolie einwickeln und bei 200° backen, bis sie weich sind. Währenddessen 700-1000g Champignons putzen und in dünne Scheiben schneiden. Außerdem eine Schalotte fein würfeln. In einer großen Pfanne bei ordentlicher Hitze die Pilze anbraten.
Die Kartoffeln, sobald sie weich sind, pellen und noch warm mit einer Presse zerdrücken. Die Masse ordentlich salzen und etwas gemahlenen Pfeffer und frisch geriebene Muskatnuss hinzufügen. Dann so viel Mehl unterkneten, bis der Teig nicht mehr zu sehr klebt und sich formen lässt. Gnocchi rollen und auf einem eingemehlten Brett zwischenlagern.
Wenn das Wasser der Pilze verdunstet ist und diese anbräunen, die Schalotte hinzufügen. Alles weiter anbraten, zwischendurch immer wieder rühren. Nun in einem weiten Topf gesalzenes Wasser zum Köcheln bringen und die Gnocchi portionsweise hineingeben. Einige Minuten kochen und dann abtropfen lassen. Damit sie nicht zusammenkleben, kann in einer weiteren Pfanne etwas Butter oder Margarine zerlassen und die Gnocchis dort hinein gegeben werden. Währenddessen die Pilze mit Weißwein ablöschen und eine Becher Sauerrahm und einen halben Frischkäse rangeben. So viel Milch wie gewünscht unterrühren und mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken, dann gehackte Petersilie hinzufügen.



Etwas zeitaufwändiger, als fertige Gnocchis in den Topf zu hauen, aber auch sehr viel leckerer und kein allzu großer Akt an Arbeit. Es lohnt sich auf jeden Fall es zumindest mal auszuprobieren. Ich habe früher Gnocchis meist mit Ei gemacht, das kann man sich aber ohne Probleme sparen, dann muss nur mehr Mehl dran und für mich macht das geschmacklich keinen Unterschied. So hat man zudem vegane Gnocchi, nur die Soße muss modifiziert oder ausgetauscht werden. Die Konsistenz seiner Gnocchi kann man durch die Mehlbeigabe sehr gut regulieren, am Besten macht man vorher einige Probe-Gnocchi. Ich mag am Liebsten eine festere Konsistenz und gebe daher recht viel Mehl hinzu.

Montag, 13. Februar 2012

Samosas, indische Teigtaschen



2-3 Kartoffeln schälen, würfeln, garen und ausdampfen lassen. 2 Frühlingszwiebeln und eine halbe kleine Zucchini in Würfeln in etwas Pflanzenöl andünsten. Koriander, Kurkuma und Kreuzkümmel mit Chili nach Bedarf mit anrösten, bloß nicht zu zaghaft würzen. Dann eine gehackte Knoblauchzehe und die Kartoffeln hinzugeben und ebenfalls andünsten. 5-6 klein geschnittene Cherry-Tomaten und eine große Portion Tiefkühl-Erbsen unterrühren und die Flamme herunterdrehen. Nun noch mit etwas Paprikapulver, Salz und Zimt würzen. Außerdem einige klein geschnittene Curryblätter und ein Stück gehackter Ingwer unterrühren. Eventuell etwas (Soja)milch hinzugeben und einreduzieren lassen.
Für den Teig 300g Mehl mit einer Prise Salz und einer Prise Garam Masala versehen, dann nach und nach etwas Wasser unterkneten, sodass der Teig zusammenhält, aber nicht arg klebt. Den Teig dünn ausrollen, ich habe dazu eine Nudelmaschine genommen, weil er sehr fest ist. Dann ihn in kleine Stücke schneiden, mit dem Curry befüllen und zusammen drücken. Etwas Wasser mit viel Salz mischen und die Taschen damit bepinseln, dann antrocknen lassen.
Danach die Taschen von beiden Seiten etwas Öl benetzen und bei 200° backen, bis sie braun werden oder aber in etwas Öl frittieren.



Die Taschen sind grandios lecker, vor allem warm und frisch, aber auch ausgekühlt sind sie toll – ich hatte heute welche auf der Arbeit mit. In der Backofen-Variante werden die Samosas etwas härter und knuspriger, sind aber auch sehr gut. Der Teig wehrt sich schon sehr beim Ausrollen, das nächste Mal lasse ich ihn versuchsweise etwas dicker, ohne Nudelmaschine hätte ich wohl recht schnell aufgegeben. Ansonsten ist der Teig an die Samosas eines indischen Restaurants hier angelegt, bei dem dieser selbst schon würzig und von außen salzig ist und ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Auf jeden Fall sollte darauf geachtet werden, die Füllung möglichst würzig zu gestalten, das macht die Knabberei aus. Wer es etwas näher am Original haben möchte, sollte alle Taschen dreieckig zusammenfalten, ich war zugegebenermaßen etwas zu faul dafür. Wer möchte, kann einen Minz-Joghurt-Dipp dazu machen.
Oh, und die Portion ergibt natürlich weitaus mehr Taschen, als ihr seht, es waren bestimmt 20-25 Stück. Vielleicht sogar mehr, als mir die Idee kam, ich hätt ja mal zählen können, war ein Großteil schon in mir verschwunden.

Mittwoch, 8. Februar 2012

Steinpilz-Weißwein-Kartoffelcremesuppe mit knusprigen Pilzen und Wirsing



Einige getrocknete Steinpilze eine gute Stunde in lauwarmen Wasser einweichen lassen. Mehlig-kochende Kartoffeln schälen und klein schneiden, zunächst zur Seite stellen. Eine oder zwei Schalotten schälen, fein würfeln und in Butter oder Öl glasig dünsten, dann die Steinpilze fein gewürfelt hinzugeben. Mit einem guten Schuss Weißwein ablöschen, das Einweichwasser der Steinpilze hinzugeben und alles mit Wasser und etwas Gemüsebrühe aufgießen. Die Kartoffelwürfel in den Topf geben und garen lassen, bis sie zerfallen.
Währenddessen etwas Wirsing und einige (braune) Champignons putzen. Den Wirsing von seinem Strunk befreien und in Streifen schneiden, die Champignons in dünne Scheiben schneiden.
Sobald die Kartoffeln gar sind und zerfallen, sie weiter, beispielsweise mit einem Stampfer, zerkleinern. Zu der Suppe (Soja)milch geben bis sie die gewünschte Konsistenz hat, außerdem ein Stück Butter oder Margarine unterrühren. Die Suppe mit Salz, Pfeffer und etwas frisch geriebener Muskatnuss abschmecken. Bei Bedarf noch etwas Weißwein hinzugeben und eventuell Zucker oder Honig um die Säure zu mildern.
Den Wirsing und die Pilze knusprig anbraten, zusammen mit etwas grobem Pfeffer kurz vor dem Servieren auf die Suppe geben.






Eine meiner absoluten Lieblingswintersuppen. Sehr gut passen auch kleine Kartoffelwürfelchen, die man roh knusprig anbrät, als Einlage. Mit einer ungesüßten Sojamilch und einem Stückchen Alsan-Margarine statt der Butter schmeckt die Suppe zudem als vegane Variante auch sehr lecker. Wer es hingegen etwas deftiger mag, kann auch etwas Sahne an die Suppe geben, aber ich vertrage die nicht wirklich gut und vermisse sie auch nicht wirklich.

Dienstag, 10. Januar 2012

Scharfe Zucchini-Fetasoße mit Brokkoli und Knusperkartoffeln, eine Portion




2-4 große Kartoffeln waschen, unschöne Stellen entfernen und die Kartoffeln in Spalten schneiden. Mit etwas Olivenöl, (grobem) Salz, Pfeffer und Paprikapulver in einen Gefrierbeutel geben, darin gut mischen und dann die Kartoffeln auf einem Backblech mit Packpapier ausbreiten. Bbei 220° backen, bis sie knusprig werden, zum Schluss bei Bedarf die Grillfunktion hinzunehmen.
Nebenher eine halbe Zucchini waschen, in dicke Schneiden schneiden, diese halbieren und in Olivenöl andünsten. Eine kleine Chili (ja nach Schärfegrad und -wunsch) klein geschnitten hinzugeben, sobald die Zucchini fast gar ist, eine kleine, frische gehackte Knoblauchzehe hinzufügen. Nun eine halbe Packung cremigen Feta hinein bröseln und, wenn man es soßiger mag oder dieser zu intensiv ist, Milch hinzufügen. Den Feta schmelzen lassen und alles mit Pfeffer, Honig und etwas frischer Muskatnuss würzen. Nach Wunsch noch halbierte Cherrytomaten in der Soße versenken und kurz erwärmen. Parallel einige Brokkoliröschen waschen und in einem Topf mit Deckel und wenig Wasser dünsten, sodass er bissfest bleibt. Den Brokkoli nach Wunsch in die Soße geben oder separat servieren.





Eigentlich ist dies nur ein Reste-Essen, das gar nicht hier landen sollte, sondern einfach nur vereint, was grad da war und worauf ich Lust hatte. Es wurde aber ziemlich lecker und wird sicher wiederholt. Alternativ zum Feta passt sicher auch Frischkäse sehr gut dazu, ansonsten sollte man darauf achten, einen cremigen Schafskäse zu erwischen, der vernünftig schmilzt. Für alle anderen ist es sicher naheliegender, den Brokkoli einfach mit in die Soße zu geben, da bleibt er auch warm und man muss weniger darauf achten, dass alles gleichzeitig fertig wird – ich persönlich mag Brokkoli einfach so gern, dass ich ihn in den meisten Gerichten separiere und lieber pur dazu esse.

Dienstag, 5. Juli 2011

Mediterrane Gemüse-Kartoffel-Pfanne mit Halloumi, eine Portion



3-4 mittelgroße Kartoffeln gut waschen, von unschönen Stellen befreien und in dünne Scheiben schneiden. In eine große Pfanne etwas Öl geben und die Kartoffeln kurz kross anbraten. Dann eine große, in dünne Streife geschnittene Möhre hinzugeben und beides unter einem Deckel weiter braten lassen, zwischendurch alles wenden. In der Zeit eine halbe Zucchini und ein-zwei Frühlingszwiebeln schnippeln, diese dazu geben und weiter braten lassen. Sobald Möhren und Kartoffeln weich sind, den Deckel herunternehmen und alles bis zur gewünschten Knusprigkeit weiter braten. Einige kleine Tomaten waschen, ihren Strunk herausschneiden, vierteln und erst mal zur Seite legen.
In einer separaten Pfanne Halloumi (Menge nach Hunger) in Scheiben anbraten. In einer beschichteten Pfanne braucht es da , wenn überhaupt, nur sehr wenig Öl für die Knusprigkeit. Nun das Gemüse mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen. Zum Schluss die Tomaten hereingeben, kurz mit erwärmen und dann alles mit etwas frischem Thymian bestreuen.



Ein sehr leckeres, sättigendes und super fixes Sommergericht. Je nach Gemüseausbeute ist es natürlich äußerst variabel, auch Auberginen, Zuckerschoten oder Paprika passen gut dazu. Genau so lässt es sich auch gut mit etwas Knoblauch und Rosmarin würzen, Oliven dazu geben oder schärfen. Den Halloumi kann man auch ganz weglassen oder mit etwas Feta, Mozzarella oder anderem Käse ersetzen, den man mit den Tomaten zum Schluss in die Pfanne gibt.
Nach dieser Garmethode werden die Kartoffeln in ihrer Knusprigkeit durch das Garen unter dem Deckel wieder etwas weich. Mich stört das nicht und ich bin sehr ungeduldig, wem das anders geht, kann zuerst Möhren und Kartoffeln weich, dann alles mit dem Rest knusprig braten oder aber die Möhren separat in einem kleinem Topf mit etwas Wasser kurz vorgaren.

Sonntag, 9. Januar 2011

Themenkochen-Menü

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Goldbraune, gefüllte Kartoffelplätzchen auf gedünstetem Mangold, 2-4 Portionen

Sechs mittelgroße Kartoffeln schälen, würfeln und kochen. In der Zeit vom Mangold einige Blätter mit Stielen abtrennen, waschen und in Stücke schneiden. Zwei Frühlingszwiebeln putzen und in Scheiben schneiden. Sobald die Kartoffeln so weich sind, dass recht leicht verfallen, eine große Kartoffel schälen und fein raspeln. Dann die Kartoffeln abgießen und kurz ausdämpfen lassen. Die Kartoffeln dann mit einer Gabel zerdrücken. Salz, Pfeffer und frisch geriebene Muskatnuss hinzufügen und alles gut vermengen. Ein kleines Ei verquirrlen und schlückchenweise hinzufügen, wahrscheinlich braucht ihr nicht das Ganze. Dann noch etwas Mehl darüber streuen, sodass die Masse formbar wird. In der Zwischenzeit die weißen Stiele des Mangold und die Frühlingszwiebeln in Olivenöl langsam andünsten. Nun etwas Frischkäse oder Crème Fraîche mit Kräutern nach Wahl verrühren und bei Bedarf mit Salz, Pfeffer und eventuell Honig abschmecken. Nun immer einen guten gehäuften Esslöffel der Kartoffelmasse auf die Handfläche geben und in dieser platt drücken. Mit einem Teelöffel etwas von der Füllung mittig darauf setzen und dann die Masse darum biegen und zu machen. In der Hand etwas rund und platt drücken. Die grünen Mangoldblätter und etwas gehackten frischen Knoblauch zu den Mangoldstielen geben und mit andünsten. Dann die Plätzchen in Butter anbraten. Den Mangold mit Salz und grobem Pfeffer abschmecken und gar, aber knackig, servieren.
Die Menge reicht für zwei Portionen, als Vorspeise vielleicht für etwa vier nicht zu kleine Portionen.









Ziegenkäse mit karamellisierten Walnüssen und Granatapfelreduktion zu Honigmöhrchen und Crêpes, 2 Portionen

Eine Hand voll Zucker in einem Topf zum Schmelzen bringen, einige zerkleinerte Walnüsse hineingeben, durchrühren, den Topf vom Feuer nehmen und die Walnüsse auf eine nicht-pappende Fläche geben – ich habe einen Plastikteller mit etwas Öl benetzt, das ging sehr gut. Die Nüsse etwas auseinander schieben, damit sie nicht zu sehr zusammen kleben. Für die Reduktion einen Granatapfel pressen. Ich kann nicht gerade behaupten, dafür den besten Weg gefunden zu haben. Ich habe ihn zuerst mit Druck gerollt, sodass die kleinen Kammern aufplatzen, dann ein Loch hinein gestochen und ihn ausgedrückt. Danach habe ich ihn halbiert, die Kammern heraus genommen und sie mit der Rückseite eines Esslöffels gegen den Rand eines tiefen Tellers zerdrückt. Das führte zwar zum Erfolg, dauerte aber seine Zeit. Pürieren könnte auch klappen, wenn man die Kerne danach irgendwie herausfischt. Danach habe den Saft einfach bei geringer Hitze etwas einköcheln lassen.
Einige Möhren schälen, die Enden abschneiden und sie in möglichst dünne Streifen schneiden. Zwei-drei dünne Frühlingszwiebeln putzen, das Grün entfernen und den hellen Teil je ein Mal längs und ein Mal quer halbieren. Für die Crêpes zwei Eier gut verquirrlen und dann etwa 250ml Milch und 125g Mehl hinzufügen und alles gut verrühren, sodass keine Klumpen entstehen und Salz, Pfeffer und gehackte Petersilie hinzufügen. Nun die Möhren in zerlassener Butter bei geringer Hitze dünsten, den Deckel auf dem Topf lassen und immer wieder umrühren. Sobald sie weich werden, die Frühlingszwiebeln hinzufügen und darauf achten, das nichts braun wird. Parallel dazu erste Crêpes ausbacken und Ziegenkäse von der Rolle in Scheiben schneiden und im Ofen 5-10min erwärmen, ist es welcher mit Rand, diesen ruhig dran lassen. Nun Honig, Salz und Pfeffer zu den Möhren geben, die Walnüsse auseinander brechen und die restliche Crêpes ausbacken.







Zimt- und Vanille-Eistörtchen mit Biskuit und Spekulatiusknusperboden zu heißen Himbeeren

Ein Ei mit 40g Zucker und einem Päckchen Vanillezucker ordentlich einige Zeit lang schaumig rühren. Dann etwa 30g Mehl vorsichtig hinzugeben und die Masse auf ein tiefes Backblech mit Backpapier gießen und darauf etwas verteilen. Den Biskuit etwa 10-15min bei 180° backen, herausnehmen, wenn er goldbraun wird. Den Biskuit etwas abkühlen lassen. Dann aus ihm zwei Kreise herausschneiden, einer der ein bisschen kleiner und einer der einige Zentimeter kleiner ist als Rand der Schüssel, die ihr verwenden wollt.
Ein Eigelb mit 25-30g gesiebtem Puderzucker über einem Wasserbad schaumig schlagen, sie gut miteinander verbinden lassen, aber darauf achten, dass das Ei nicht stockt. Die Masse dann herunter nehmen und rühren, bis sie abgekühlt ist. Nun 100ml Sahne steif schlagen und die kalte Eiermasse unterrühren. Wem das mit dem Ei nicht geheuer ist, kann auch einfach 1-2 Esslöffel Frischkäse und den Puderzucker gut unterrühren und muss die kleine Torte dann etwas länger auftauen lassen. Das wird nicht ganz so cremig, geht aber auch. Die Sahne dann in drei Portionen teilen und mit den Zusätzen versehen – ich habe zwei Teile mit Vanillesirup und einen mit Zimt gemacht. Aber es passt bestimmt auch Honig, Amaretto, Baileys, Nusssirup, Schoko oder ähnliche Geschmacksrichtungen. Nun eine kleine Schüssel mit Frischhaltefolie auslegen. Oben einen Sahne-Teil hineingeben, darauf den kleineren Biskuitkreis legen und ihn eventuell noch passen zurecht schneiden, dann einen anderen Teil Sahne darüber geben, den größeren Biskuitboden darauf legen und mit dem letzten Teil der Sahne abschließen. Diesen dann etwas glatt streichen und die überstehende Frischhaltefolie darüber legen. Nun die Schüssel ins Gefrierfach stellen und einige Stunden frieren lassen. Für den Boden etwa 70-100g Spekulatiuskekse gut zerbröseln und mit 35-50g weicher Butter oder Margarine gut vermengen. In Form der Schüssel auf ein Backblech geben und etwa 10min backen und dann auskühlen lassen. Ich würde den Boden erst bewegen, wenn er auf die Torte soll. Statt Spekulatius, welche man jetzt natürlich langsam nur noch schwer bekommt, gehen natürlich auch andere Kekse oder man verzichtet auf den Boden.
Die Mini-Torte vor dem Servieren rausnehmen, damit sie etwas antaut. Sobald wie etwas weich wird, die Frischhaltefolie vom Boden zurück ziehen, ihn eventuell mit einem Löffel noch mal glatt streichen und und dann den Boden darauf legen. Die Folie aus dem Weg zuppeln, einen Teller gegen die Schüssel halten, sie umstürzen und dann von Schüssel und Folie befreien. Nun mit der Löffelrückseite die Oberfläche glatt streichen und nach Wunsch noch mit Dingen bestreuen. Ich habe gehackte Mandeln genommen, aber Kakaopulver, Schokoraspeln oder ähnliches gehen natürlich auch. Die kleine Torte kann gut mit einem scharfen Messer geschnitten werden. Für die heißen Himbeeren habe ich einfach TK-Himbeeren erwärmt und etwas gesüßt.




Beim Themenkochen in meinem Lieblingsforum werden unter einem bestimmten Thema ein paar Zutaten wild zusammen gewürfelt aus denen dann, zuzüglich einiger Basic-Zutaten, ein Menü gekocht werden darf. Ich finde das immer ganz spannend, weil man sich so auch mal mit Zutaten auseinander setzt, die man sonst nicht benutzen würde, und interessante Kombinationen zusammen bastelt.
Ich bin dieses Mal wirklich zufrieden. Die Kartoffelplätzchen sind wirklich lecker und haben durch die geriebene Kartoffel noch gut Biss, als Füllung finde ich Frischkäse glaube ich etwas besser. Wer keinen Mangold dazu findet oder mag und nicht mit Spinat ersetzen mag – die schmecken bestimmt auch gut pur mit etwas Kräuterquark zum Dippen und vielleicht einem Salat. Sehr begeistert bin ich von den Honigmöhrchen, die passen auch wirklich gut zu den Crêpes. Vielleicht probier ich die aber auch mal zu Pasta. Die Walnüsse sind auch sehr gut, notfalls auch ohne alles direkt in den Mund. Sollte ich jemals die Muße haben, noch mal einen Granatapfel zu entsaften, werd ich den aber bestimmt nicht noch mal reduzieren, sondern direkt trinken – der Saft ist ja sooo lecker. Schade, dass das so ein Aufwand ist und auch nicht gerade ein günstiges Vergnügen, mag mein ein volles großes Glas haben. Das Eistörtchen braucht einiges an Zeit, ist aber ansonsten nicht schwer zu machen und wirklich lecker. Das mach ich bestimmt noch mal, sobald die Vorräte im Gefrierfach aufgebraucht sind.

Mittwoch, 5. Januar 2011

Sämige Curry-Gemüse-Suppe mit Kokosnussmilch, Zitronengras und Chilis



Zwei große Frühlingsziebeln putzen, das Grün bei Seite legen, den Rest grob in Stücke schneiden. Zwei Kartoffeln schälen und klein würfeln. Nun neutrales Pflanzenöl oder Butter in einem großen, weiten Topf erhitzen, beides hinein geben und anschwitzen lassen, ohne dass sie braun werden. Nach einige Minuten zwei-drei Hände voll roter Linsen dazu geben und diese kurz mit andünsten. Dann alles mit heißem Wasser aufgießen, ein wenig Gemüsebrühe hinzufügen, den Deckel auf den Topf geben und köcheln lassen. Eine kleine frische Knoblauchzehe und ein-zwei Chilis (ohne Kerne) klein schneiden und dazugeben. Von einem Zitronengrasstengel oben die ersten ganz trockenen Zentimeter und das untere Ende abschneiden, waschen und ihn in den dünneren und den dickeren Teil zerteilen. Letzteren z.B. mit dem Messergriff zerdrücken, beide kommen ganz in die Suppe und werden vor dem Essen wieder herausgenommen.
Während die Suppe kocht, zwei Möhren schälen und in dünne Scheiben, eine kleine Zucchini waschen und in etwas dickere Scheiben schneiden. Sobald die Linsen und Kartoffeln weich sind und zerkochen (wer mag, kann noch kurz durchpürieren), das Gemüse und die Gewürze hinzufügen, außerdem noch gelbe Currypaste hineingeben und das Ganze mit etwa 500ml Kokosnussmilch aufgießen. Das Grün der Frühlingszwiebeln in dünne Ringe, zwei Wirsingblätter waschen, den Strunk herausschneiden und in dünne Streifen schneiden. Sobald das andere Gemüse so gut wie gar ist, beides in die Suppe geben und kurz gar kochen. Die Suppe währenddessen mit Currypulver, Honig (bzw. Zucker) und Sojasauce abschmecken.




Eine unheimlich leckere und sättigende Suppe. Durch die Kartoffeln und Linsen wird sehr sämig und durch die Gewürze und das Curry sehr würzig. Wer mag, kann bestimmt noch Ingwer gut hinzufügen, aber ich kann mich mit selbigem nicht so wirklich anfreunden, vielleicht gewöhnen wir uns ja noch aneinander. Auf jeden Fall eine schöne Suppe für immer noch sooo kalte Tage.
Ich hoffe, ihr seid alle gut uns neue Jahr gekommen, aber nicht gerutscht, habt die Feiertage gut verbracht, euch auch etwas erholt und habt nun ein zauberhaftes Jahr 2011.

Sonntag, 7. März 2010

Kartoffel-Parmesan-Taler auf Mangold mit Tomaten, 2 Portionen

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6 kleinere Kartoffeln kochen, ausdampfen lassen, pellen und mit einer Kartoffelpresse, einem engmaschigen Sieb oder einem Stampfer zerkleinern. Während die Kartoffeln kochen, 70-80g Parmesan fein reiben. Zwei kleine oder ein großer Mangold waschen, das Ende des Strunks abschneiden, die Blätter grob und die Stiele feiner schneiden. Zwei Lauchzwiebeln putzen und in Ringe schneiden
Sobald die Kartoffeln zerkleinert sind, 3 Eier und den Parmesan zu ihnen geben. Mit Salz, Pfeffer und frischer Muskatnuss würzen und nach und nach so viel Paniermehl zum Teig geben, bis dieser nicht mehr zu sehr klebt.
Den Mangold und die Frühlingszwiebeln in Olivenöl andünsten. Sobald diese weich werden, eine große zerhackte Knoblauchzehe und fünf Kirschtomaten in Scheiben dazu geben. Mit Salz und grobem Pfeffer würzen. Währenddessen aus den Kartoffeln kleine Taler formen und diese in Butter von beiden Seiten anbraten.




Passt natürlich auch zu Blattspinat, notfalls auch tiefgekühltem, und ich könnte mir auch gut vorstellen, dass sich so, mit Paniermehl und Parmesan, übrig gebliebener Kartoffelbrei verwerten lässt.
War sehr, sehr lecker. Ich mag diesem Kombination von Kartoffel, Mangold und Parmesan sehr.

Mittwoch, 3. März 2010

Türkische Linsensuppe mit Fladenbrot, 2-3 Portionen



Eine kleine Gemüsezwiebel würfeln und in Öl oder Butter andünsten. Währenddessen drei Möhren und drei kleine Kartoffeln schälen und grob würfeln, zu den Zwiebeln geben sobald diese glasig sind. Alles unter rühren andünsten lassen. Dann 4-5 Hände voll roter Linsen, gut abgespült, hinzufügen, anschwitzen lassen und danach anderthalb bis zwei Liter warmes Wasser dazu gießen. Mit Gemüsebrühe würzen und weich kochen lassen.
Sobald Gemüse und Linsen weich sind, die Suppe durchpürieren. Mit Honig, Pfeffer und Salz abschmecken.
Zum Essen etwas Naturjoghurt und/oder Zitrone in die heiße Suppe geben.



Dazu passt Fladenbrot, ich habe eine schnelle Variante in der Pfanne gemacht: Zwei kleine Gläser mit Mehl in eine Schüssel geben und mit einem halben Päckchen Trockenhefe und einer Prise Salz vermengen. Dann etwa ein halbes Glas warmes Wasser nach und nach unterkneten, bis der Teig elastisch ist. Den Teig an einem warmen Ort gehen lassen. Dann kleine Fladen Formen und diese in einer beschichteten Pfanne ohne Fett backen.





Nachdem ich letztens im Büro eine Linsensuppe vom türkischen Lädchen in der Nähe gegessen habe, die zwar lecker aber etwas langweilig war, hatte ich große Lust selbst welche zu machen. Ein leckeres Süppchen für jeden, der rote Linsen mag, und ein wenig sommerlich-frisch durch den Joghurt und die Zitrone.
Das Fladenbrot ähnelt in der Konsistenz eher Chapati, passt aber gut zur Suppe und ist ruckzuck gemacht.

Mittwoch, 24. Februar 2010

Herbstliche Kartoffelpfanne, 2 Portionen







4-5 Kartoffeln mit ihrer Schale garen. Vier Möhren schälen und in 1-2cm große Stücke schneiden, diese ebenfalls garen – sobald sie weich werden, eine halbe Stange Lauch, in Scheiben, hinzugeben. Die Kartoffeln abgießen, ausdampfen lassen und vierteln oder sechsteln. Eine oder zwei Schalotten schälen und in Ringe schneiden. Die Ringe in ordentlich Butter oder Margarine andünsten, dann die Kartoffeln hinzugeben. Das andere Gemüse, sobald es gar ist, abgießen. Wenn die Kartoffeln und Zwiebeln etwas Farbe gewonnen haben, Mehl über alles stäuben, mit einer guten Portion Paprikapulver, Pfeffer und Salz würzen und durch rühren. Das restliche Gemüse hinzugeben, etwas Milch drüber gießen und eindicken lassen. Nun 1-2 Hand voll TK-Erbsen hineingeben. Etwas bräunen lassen, abschmecken und kurz vor dem Essen mit gemischten Kräutern bestreuen.




Samstag, 1. August 2009

Knuspriges mit Curry

Als ich letztens entnervt meine Kartoffelreste angestarrt habe (die kleinen nämlich, die so doof zu schälen sind) kam mir ein gar großartiger Einfall, der nun endlich umgesetzt wurde. Ich bin momentan sowieso recht currybegeistert und das Ergebnis ist unheimlich würzig, leicht scharf, schön knusprig und mit leichten Beilagen perfekt für den Abend. Der frische Quark zum Dippen und Salat zum Dazuessen, passt wirklich gut dazu.
Das werde ich in Zukunft auf jeden Fall öfter machen.



Schnabluöses gestern – Curry-Knusperkartoffelspalten mit Sesam zu Kräuterquark und Salat:


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Currykartoffeln, eine Portion:
4-6 kleinere vorwiegend festkochende Kartoffeln in ihrer Schale kochen. Dann die Kartoffeln abgießen, ausdampfen lassen und in Spalten schneiden. Eine kleine Gemüsezwiebel würfeln.
Nun die Kartoffel in eine Pfanne mit neutralem Öl geben und anbraten, nach einigen Minuten die Zwiebeln hinzufügen. Gut rühren und einen guten Happs gelbe Currypaste dazugeben, etwas Paprika- und Tomatenmark dazu und zusehen, dass sich das gut verteilt. Nun auch den Sesam hinzufügen. Mit Currypulver abschmecken und asiatischer Chilisoße oder Chilipulver schärfen.
Sobald alles gewünscht-knusprig ist, servieren.

Montag, 20. Juli 2009

Das erste Mal mit Mangold

Aus der Metro haben wir auch Mangold mitgebracht, den ersten Mangold meines Lebens. Ich habe ihn einfach ähnlich wie Spinat verwendet, was recht gut funktioniert hat. Ich war mir zunächst unsicher, was ich damit anfangen wollte, habe mich aber dann für die Kartoffel-Feta-Kombination entschieden, die mag ich auch bei Spinat sehr. Beim Nachkochen ohne Mangold, würde ich daher einfach auf frischen oder Tiefgekühlten Blattspinat zurückgreifen.






Schnabulöses heute – Mangold-Kartoffelrösti-Auflauf mit Feta und Pinienkernen:


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Auflauf, 3-4 Portionen:
4 mittelgroße Kartoffeln schälen und reiben. In einem Topf mit Wasser 3-4 Minuten kochen lassen, sodass sie nicht mehr ganz roh sind. Gut abtropfen lassen.
Den Mangold gut abwaschen, die Stile in feine Streifen schneiden, den Rest etwas gröber hacken. 3 Frühlingszwiebeln putzen und in Ringe schneiden. In einer größeren Pfanne Olivenöl erwärmen und die Stile 4-5 Minuten auf kleiner Flamme unter Rühren andünsten. Dann die Frühlingszwiebeln dazu geben und noch mal 2-3 Minuten dünsten lassen. Dann 2-3 gehackte Knoblauchzehen und den Rest Mangold hinzugeben und alles unter einem Deckel zusammenfallen lassen, hin und wieder umrühren und eventuell Öl nachgeben.
Die Kartoffeln mit Salz, Pfeffer, einem Ei und so viel Mehl, dass es nicht mehr ganz klebt vermengen. Eine Auflaufform mit Olivenöl beträufeln, Kartoffelmasse drauf und auch darauf etwas Öl geben. Schon mal in den vorgeheizten Ofen schieben und etwas anknuspern lassen.
Den Mangold nun mit 100g Ricotta mischen und mit Salz, Honig und grobem Pfeffer mischen, etwas Thymian oder Oregano hinzufügen. Cremigen Schafsfeta zerbröseln.
Nun auf dem Auflauf die Mangoldmasse geben, Feta drüber streuen und alles im Ofen etwas braun werden lassen. Pinienkerne in einer Pfanne rösten und vor dem Essen darüber geben.

Samstag, 4. Juli 2009

Sommerliches an einem faulen Samstag

Da ich den ganzen Vormittag und Mittag nur damit verbracht habe, die Sonne zu genießen, ein bisschen auf der Decke zu lesen und mich in die Schwimmbad-Fluten zu stürzen, hatte ich genug Zeit, mir Gedanken um die Gemüseverwertung zu machen.
Das Gemüse wollte ich möglichst knackig und pur haben, nur mit etwas Frischkäse, damit es nicht zu trocken wird. Als Beilage habe ich mich dann für knusprige Ofenkartoffeln entschieden, das passte sehr gut. Dazu gab es dann, als feurig-scharfe Unterstützung, meine Lieblingschilisoße und etwas vom Chutney. Sehr empfehlenswerte Kombination!
Man beachte bitte, wie unglaublich unverwackelt alles aussieht – der Dank geht an den gar wundervollen Stativspender.


Schnabulöses heute – Gedämpftes Sommergemüse auf Frischkäse mit knusprigen Ofen-Kartoffelscheiben:

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Gemüse, 3 Portionen:
3-4 Möhren schälen, in Scheiben schneiden und mit etwas Wasser und einer Prise Salz in einen Topf mit Deckel geben. 2 kleine Kohlrabis schälen und in Würfel schneiden, sobald die Möhren mit dem Messer anpieksbar werden, dazu geben. Eine Zucchini putzen und in Scheiben schneiden, einen kleinen Brokkoli vom Strunk befreien, waschen und in seine Röschen zerteilen, diese eventuell halbieren, wenn sie zu groß sind. Sobald auch der Kohlrabi langsam gar wird, beides mit in den Topf geben. Sobald das Gemüse bissfest gar und fertig ist, das restliche Wasser abgießen und eine gehackte Knoblaauchzehe und eine Handvoll TK-Erbsen unter das Gemüse rühren, den Deckel wieder auf den Topf legen und einen Moment stehen lassen.
Etwas Frischkäse , ich habe Bärlauch und Toskana genommen, auch einen Teller geben. das Gemüse darauf, sodass er angewärmt wird. Mit scharfer Soße genießen.

Kartoffeln:
Pro Person 2-3 große Kartoffeln (bzw. mehrere kleine – ich verwerte so gerne die Miniaturkartoffeln, die ich nicht lästig schälen mag) waschen, von Augen befreien und in Scheiben schneiden. Mit etwas Salz, grobem Pfeffer und Olivenöl in einen Plastikbeutel geben und gut durch schütteln und kneten.
Auf ein Backblech mit Backpapier verteilen und etwa 15-20min im Ofen garen (einfach mit dem Messer anpieksen oder probieren, um zu schauen, ob sie gar werden). Zum Schluss noch den Grill anwerfe und sie etwas bräunen lassen, wenn nötig.

Montag, 29. Juni 2009

Eine Idee, zwei Varianten

Heute gab es den restlichen Blumenkohl und Brokkoli vom Wochenende – da ich noch Filoteigblätter vom Buffet hatte, die dringend wegmussten, war eine Strudelvariante geplant. Die Blätter rissen mir aber prompt alle ein, sodass ich zwei pro Gemüse-Päckchen nehmen musste und es so nicht ganz für die geplante Masse reichte. Daher kam spontan ein Auflauf als Verwertung für den Rest dazu.
Beide Varianten sind sehr lecker: Der knusprige Strudel vor allem zu dem süß-scharfen Chutney (auch kalt toll zum Nebenheressen) und der Auflauf mit dem überbackenem Käse. Ich wüsste kaum, was ich eher empfehlen würde.




Schnabulöses heute – Blumenkohl-Brokkoli-Kartoffel-Frischkäse-Auflauf und -Ministrudel:


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Auflauf/Strudel, 3-4Portionen:
4 Kartoffeln schälen, grob würfeln und gar kochen. Einen halben Brokkoli und einen halben Blumenkohl putzen und in ihre Röschen verteilen. Den Blumenkohl in einem Topf mit Deckel und etwas Wasser einige Minuten dämpfen, dann den Brokkoli hinzufügen und beides bissfest garen lassen. Das abgestropfte Gemüse mischen.
Zwei Frühlingszwiebeln putzen, in Ringe schneiden und glasig dünsten. 2-3 Knoblauchzehen feinhacken und hinzufügen - alles mit einem ordentlichen Schluck Weißwein ablöschen. Eine/anderthalb Packungen Frischkäse (ich habe Reste Verwertung betrieben - es war Kräuter, Pfeffer und Knoblauch drin) hineingeben und unterrühren mit köcheln lassen. Etwas Milch hinzufügen und alles mit Gemüsebrühe, Pfeffer, Honig und frisch geriebener Muskatnuss abschmecken. Anschließend TK-Kräuter der Provence hinzufügen, die Masse abkühlen lassen und dann ein Ei unterrühren. Pinienkerne anrösten, zerhacken und unterrühren.
Für den Strudel nun zwei Filoteigblätter übereinander nehmen, an beiden Seiten und unten mit etwas Wasser bepinseln und oben (nicht zu dicht an den Rand) etwas Gemüse hinlegen und Soße darüber geben. Aufrollen, auf ein Backblech legen und mit Öl bepinseln.
Für den Auflauf das Gemüse in eine Auflaufform ggeben, die Soße darüber geben und mit würzigem Käse belegen.
Beides braucht im Ofen etwa 10-15min, ich habe am Ende noch mal kurz den Grill angemacht.

Dienstag, 7. April 2009

Knackiger Spinat auf faule Weise

Nachdem ich nun schon einige Male um frischen Blattspinat herumgeschlichen bin, gab es heute einen ersten Versuch mit dem mitgebrachten Päckchen in meinem Kühlschrank. Eigentlich wollte ich noch ein mal indisch gewürzten Spinat machen, aber da ich heute allein bin und zu faul war, für mich allein den indischen Frischkäse zu machen, habe ich mich spontan umentschieden – Für etwas, das man faulerweise ohne Einkauf kochen kann.
Auf die Idee, mit den Kartoffelpfannkuchen kam ich, da ich letztens in einem Restaurant sehr leckere, dicke Gemüsepfannkuchen gegessen habe. Mit den Kartoffeln wurden sie sehr fluffig und passten toll zu dem Spinat und dem frischen Kräuterquark. Nur mit der Menge hatte ich mich etwas verschätzt, die Pfannkuchen schmeckten aber auch abends gut zu etwas Rahmspinat.




Schnabulöses heute – Kartoffelpfannkuchen mit frischem Blattspinat und Kräuterquark








Kartoffelpfannkuchen, 6 Stück (3 Portionen):
2 größere mehligkochende Kartoffeln garen, pellen und mit einer Kartoffelpresse oder einem Kartoffelstampfer zerkleinern, 3 Eier darunter rühren. Einen ordentlichen Schluck Milch und einen Schluck Mineralwasser mit 2 Esslöffeln Mehl verrühren. Das Gemisch unter die Kartoffeln rühren, alles mit Salz, Pfeffer und etwas frisch geriebener Muskatnuss verrühren.
Etwas Öl in eine Pfanne geben , eine kleine Kelle der Masse hineingießen und etwas verteilen, von beiden Seiten vorsichtig anbraten.


Blattspinat, 1 Portion:
Etwa 150g Blattspinat waschen und putzen. Wasser in einem weiten Topf zum Kochen bringen, den Spinat etwa 3 Minuten kochen, dann kalt abschrecken und abtropfen lassen. Eine oder anderthalb Frühlingszwiebeln putzen und in Ringe schneiden. Die Frühlingszwiebeln andünsten, nach ein paar Minuten den Spinat und eine fein gehackte Frühlingszwiebeln hinzugeben. Alles etwas dünsten und mit Salz, grobem Pfeffer und etwas Thymian abschmecken.

Montag, 5. Januar 2009

Ein frohes neues Jahr

wünsche ich euch. Ich hoffe, ihr seid gut reingerutscht und habt Silvester nett verbracht! 
Eiskalt und schneereich beginnt der Januar – Schön zum Anschauen, nicht so schön für frierende Füße auf dem Weg zur U-Bahn und Fotos von leckerem Essen, das auf dem Balkon fotografiert werden möchte.
Zwei brauchbare Fotos vom Essen der letzten Tage konnte ich dennoch machen. Gefüllte Pfannkuchen, sehr einfach und lecker nach der Feiertagsvöllerei und eine Reste-Soße, die es wegen Nudel-Mangel zu Knödeln gab.





Schnabulöses die letzten Tage – Kleine, in Butter geschwenkte Knödel zu Spinat in Weißwein-Ziegenkäse-Soße und Pfannkuchentaschen mit Pilzen gefüllt zu Salzkartoffeln:





Spinat und Pilze, 3 Portionen:
200g Blattspinat auftauen. Einige Champignons putzen und anbraten, eine geputzte Frühlingszwiebel in Ringen nach ein paar Minuten dazu geben und mit andünsten. 2-3 frische Knoblauchzehen fein würfeln und mit dem Spinat zu den Pilzen geben. Mit einem großen Schluck Weißwein ablöschen. 
Milch und Sahne dazu geben, ein Stück Ziegenkäse (ich habe einen würzigen Schnittkäse genommen und gerieben) hinzufügen und alles erwärmen.
Mit Salz, Pfeffer, etwas frisch geriebener Muskatnuss und Honig abschmecken.
Eine halbe Packung Knödel machen. Butter zerlassen und die Knödel darin schwenken oder nach Geschmack anbraten.


Champignon-Taschen, 4 Stück:
4 Eier verquirlen, einen Schluck Milch dazugeben und etwas Mehl mit dem Schneebesen unterrühren. Salz, Pfeffer und etwas Mineralwasser dazugeben. 4 dünne Pfannkuchen ausbacken. Den restlichen Teig mit Paniermehl mischen, er sollte noch streichbar sein
Eine Schalotte und 300g geputzte Champignons fein würfeln und anbraten. Mit Weißwein und Sahne ablöschen und etwas einköcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und gehackte Petersilie unterrühren. 
Die Pilz-Masse auf die Pfannkuchen verteilen und mit etwas Rest-Teig verschließen. Nun immer zuerst eine Seite mit dem Paniermehl-Gemisch bestreichen und auf dieser anbraten, dann die andere Seite damit bestreichen und die Tasche umdrehen.

Freitag, 26. Dezember 2008

Küchenchaos.

... habe ich Heiligabend ganz eindeutig hinterlassen, auch die Bilder sind in ganz schöner Hektik und Chaos entstanden. Wundersamer Weise hat dennoch alles geklappt, nichts ist schief gelaufen und es war sehr, sehr lecker.
Feldsalat essen wir alle sehr gern und das Dressing mochte vor allem meine Mutter sehr. Das dunkle Ciabatta passte toll zu dem Pesto und dem unheimlich leckeren Grinkenschmied-Käse. Eine sehr nussige und würzige Vorspeise. Die Kartoffelsuppe gibt es bei uns öfter und ist eine meiner absoluten Lieblingssuppen. Als Hauptspeise kam eigentlich nur etwas mit Pilzen in Frage, sehr lecker als kleine Nudelpakete verpackt, die Weißweinsoße meines Freundes ergänzten sie hervorragend. Zum Abschluss, und nach einer Pause, gab es dann cremig-kaltes Parfait zu nicht zu süßem Schokokuchen mit Baileys-Sahne zum Kaffee.




Schnabulöses an Heiligabend –


Feldsalat mit Kürbiskernöldressing zu selbst gebackenem Walnuss-Ciabatta mit Petersilien-Cashewkern-Pesto und würzigem Käse


Kartoffelcremesuppe mit Kartoffelcroûtons



Selbst gemachte Waldpilz-Ravioli und Weißweinsößchen




Devil's Food-Cake mit Baileys-Sahne gestapelt zu Kaffeeparfait mit Amaretto




Feldsalat für 5:
Eine Packung Feldsalat waschen und die Wurzeln abknipsen. 6-7 Cocktailtomaten waschen und in Spalten schneiden. 2 Teile Kürbiskernöl mit einem Teil Balsamicoessig, einer großen Prise Salz, den gleichen Teilen Senf und Honig und frischem gewürfelten Knoblauch mischen. Alles vermengen.


Ciabatta, 12 Teile:
Das
Ciabattarezept habe ich auf chefkoch.de gefunden. Etwa 30g geknackte Walnüsse zerteilen. 10g frische Hefe in 150ml warmes Wasser geben und auflösen lassen. 250g dunkles Weizenmehl mit einer großen Prise Salz und den Nüssen mischen und dann die Hefe und ein Esslöffel Olivenöl dazugeben. Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort 2 Stunden stehen lassen. Dann das Brot formen und erneut unter einem Geschirrhandtuch eine halbe Stunde gehen lassen. Im vorgeheizten Backofen bei 220° mit einem Schüsselchen Wasser 25min backen, zwischendurch das Brot mit Wasser bestreichen.


Belag für das Ciabatta:
Einen Bund Petersilie hacken und mit 3 frischen und fein gewürfelten Knoblauchzehen mischen. Eine Prise Salz und Pfeffer dazu geben und alles mit einem großen Schluck Olivenöl verrühren. 6-7 Cashewkerne grob zerkleinern und dazu werfen. Alles gut ziehen lassen.
Nun von dem Brot Scheiben abschneiden, etwas Pesto darauf geben und dann eine dünne Scheibe Käse darauf legen.


Kartoffelsuppe, 5 kleine Teller:
6 groooße Kartoffeln schälen und garen. Dann die Kartoffeln durch ein engmaschiges Sieb drücken. Ordentlich Milch und Gemüsebrühe dazu gießen, sodass die Suppe die gewünschte Dicke hat. Einen Schluck Sahne und ein Stückchen Butter unterrühren. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.
2 Kartoffeln schälen, fein würfeln und in ordentlich Öl knusprig anbraten. Die Croûtons auf die Suppe geben.


Ravioli für 5:
350g Mehl mit Salz, einem Esslöffel Olivenöl und drei großen oder 4 kleineren Eiern vermengen. Den Teig eine Stunde in Frischhaltefolie geschlagen im Kühlschrank ruhen lassen.
Nun den Teig dünn ausrollen (ich habe Stufe 7 von 9 bei der Nudelmaschine gewählt, der Teig lässt sich mit etwas mehr Mühe aber natürlich auch mit dem Nudelholz ausrollen). Mit einem Teelöffel die Füllung in kleinen Häufchen ( dazwischen Platz lassen) auf eine Hälfte des Teigstreifens setzen. Die Räume dazwischen und die Ränder mit Wasser bepinseln. Nun die andere Hälfte des Nudelteigstreifens darüber legen und den Teig in den Lücken leicht fest drücken. Streifen abschneiden und diese dann in die einzelnen Ravioli-Teile zerschneiden. Den Teig um die Raviolis drum herum mit einer Gabel gut festdrücken. Die Ravioli an einem nicht zu warmen und gut bemehlten Ort lagern. Sie brauchen nur 3-4 min im siedenden Wasser.
Für die Füllung 3 geputzte Frühlingszwiebeln und 400g Champignons in kleine Stücke schneiden und in Butter andünsten. Dann 2 groooße zur Hälfte mit getrockneten Pilzen gefüllte Gläser (die Pilze vorher mehrere Stunden, evtl. über Nacht, einweichen lassen) fein würfeln und dazu geben. Weißwein, Einweichwasser und Sahne nach und nach zu den Pilzen gießen und eine halbe Stunde einköcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und Petersilie abschmecken.


Weißweinsoße:
Etwas Butter in einem Topf schmelzen lassen, Mehl dazugeben und beides gut verrühren. Mit dem Schneebesen kalte Milch unterrühren und diese erwärmen, dabei rühren. Weißwein dazugeben, Sahne mit einem Rührbesen schaumig rühren und ebenfalls zu der Soße geben. Mit Salz, Pfeffer, Brühe und Muskatnuss abschmecken. Petersilie darüber streuen.


Kuchen, je 2 Türmchen für fünf Personen:
Ich habe dieses
Devil's Food-Cake-Rezept verwendet.
2 Esslöffel Honig in 150ml Milch auflösen, vom Herd nehmen und 1 Tafel zerhackte Zartbitterschokolade einrühren. 300g Butter mit 300g Zucker schaumig rühren, 2 Eigelb hinzufügen. 250g Mehl mit 2 TL Backpulver und 10 Esslöffeln Backkakao vermischen. Nun dieses mit dem Zucker-Butter-Gemisch und der Schoko-Milch verrühren. Die zwei Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und unterheben.
Den Teig in eine eingefettete Kastenform geben und 40min im vorgeheizten Ofen backen. 150-200ml Sahne mit einem Schluck Baileys steif schlagen.
Den Kuchen stürzen, die Oberfläche und die Seiten so abschneiden, dass sie gerade sind. Den Kuchen in 10 Stücke schneiden, 2 pro Person. Diese in jeweils 3 Stücke teilen. Sahne dazwischen geben und den Kuchen auf den Tellern zu je zwei Türmchen anrichten.


Kaffeeparfait, 5-7 Tassen:
Ich habe mich an
diesem Rezept entlang gehangelt.
50g Kaffeepulver mit einer Tasse kochendem Wasser aufgießen, 10min ziehen lassen und dann filtern. 200g Zucker mit 6 Eigelb schaumig rühren. 250ml Sahne steifschlagen. Den mittlerweile kalten Kaffee mit einem ordentlichen Schluck Amaretto unter das Eigelb geben und dann die Sahne unterheben.
Die Masse in Kaffeetassen füllen (etwa zu 3/4 befüllen), mit Frischhaltefolie abdecken und mehrere Stunden im Tiefkühlschrank gefrieren lassen. Vor dem Essen in einem warmen Zimmer einige Minuten antauen lassen.

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