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Donnerstag, 28. August 2008

Rezept unterschlagen,

quasi. Obwohl ich so meine Probleme mit Fristen habe, habe ich es nämlich gerade noch geschafft, ein Rezept zu der Aktion Fremdkochen für Afrika abzugeben.
Eine wirklich schöne Idee, bei der Geld für einen Verein, der Krankenhäuser in Westafrika mit Solaranlagen ausstattet (Sonnenenergie für Westafrika e.V.), gesammelt wurde. Zum einen durch direkte Spenden, zum anderen wurde für jedes afrikanische Gericht 10 Euro gespendet, sodass insgesamt 900€ zusammen gekommen sind. Initiiert wurde diese großartige Aktion von Huettenhilfe.de gemeinsam mit Africa-help.org
Hut ab und vielen Dank für die entspannte Durchführung, Hilfe und Idee. Ich hoffe auf ein nächstes Mal und werde es dann wohl etwas koordinierter angehen. ;)
Die gesammelten Rezepte sollen nun sogar noch als pdf-Kochbuch zusammengefasst werden und sind hier einseh- und bewertbar. Da sind wirklich viele schöne und leckere Ideen bei.


Da die afrikanische Küche nun nicht gerade mein Steckenpferd ist, das Gericht nur „afrikanisch angehaucht“ sein musste und mir auch viel Vegetarisches abseits des Erdnusseintopfes nicht bekannt war, habe ich mich für eine afrikanisch-mediterrane Kombination entschieden.
Das ursprüngliche Rezept für das Hufeisenbrot stammt von afrika-start.de, Füllung, Aufstrich und Gemüse habe ich aber mediterran gewählt. 
Das sieht zwar wenig spektakulär aus, ist aber besonders mit dem Hummus und noch warm seeehr lecker. Vielleicht auch zum Mitnehmen, für die nächste Feier mit Buffet.

Für das Rezept leite ich euch heute aber weiter an die Fremdkochen-Seite, nicht wundern, einfach hier entlang.



Schnabulöses Afrikanisches – Südafrikanisches Hufeisenbrot mit Hummus und Antipasti-Gemüse:



Donnerstag, 12. Juni 2008

Falafel, Fladebrot und feine Soße

Ist Wetter ist weiterhin etwas grummelig, aber das macht rein gar nicht – heiß, schwül und drückend wird es schnell genug.

Heute gab es eines unserer Lieblingssachen (von den vielen), nämlich Falafel (diesmal in der Einzahl). Allerdings haben wir sie heute mal nicht frittiert, stattdessen haben wir sie im Ofen gemacht. Das verbraucht nicht nur nicht Unmengen von Öl, sondern schont auch die Nase, da die Wohnung später nicht nach Pommesbude riecht.
Sie sind natürlich etwas trockener als frittiert, aber dennoch durchaus lecker – Vor allem mit der Joghurtsoße.


Beim Kochen gehört: „Mörderwald“ von Eugenio Fuentes, recht spannend, mir aber etwas zu steif. Es geht um einen Detektiv, der einen Mord an einer jungen Frau aufklären soll, von der jeder fasziniert war, bei der es aber es auch eine Menge Motive zu geben scheint, bis plötzlich eine zweite Frau an der gleichen stelle aufgefunden wird. Aber es scheint auch ein Hörspiel nach einem Roman zu sein, vielleicht ist einfach viel weggekürzt worden.


Schnabulöses heute - Falafel mit Fladenbrot, Salat und zwei Joghurtsoßen:







Falafeln:
Getrocknete Kichererbsen in Wasser einlegen und 5-6 Stunden, am Besten über Nacht, einweichen lassen, zwischendurch einmal das Wasser tauschen.
Danach die Kichererbsen in einer Küchenmaschine zerkleinern, bis sich eine schöne Masse bildet. Dann einige Knoblauchzehen und 1-2 Zwiebeln fein hacken und unter die Kichererbsen rühren. Mit viiiieeel Salz, Kreuzkümmel und Koriander würzen, nur nicht sparen. Dann mit etwas Chili schärfen, einen Schluck Zitronensaft und ordentlich Petersilie dazu geben. Ist man sich wegen der Würze unsicher, kann man einen kleinen Teil einfach anbraten und probieren. Eventuell etwas Wasser hinzugeben.
Dann habe ich die Falafel geformt - Ob man lieber Kugeln oder Plätzchen mag, muss man natürlich selbst entscheiden. Im vorgeheizten Ofen und mit etwas Öl bestrichen brauchen sie dann etwa 15 Minuten. Als andere Variante einfach Frittieröl in eine Pfanne oder einen geeigneten Topf füllen und sie frittieren.

Fladenbrot:
250g Mehl mit einem halben Päckchen Trockenhefe und Salz mischen und dann etwa 160ml lauwarmes Wasser unterkneten. Den Teig abdecken, eine Stunde gehen lassen, noch ein mal durchkneten und erneut 15min gehen lassen. Dann mit leicht eingeölten Fingern zwei Fladen auf dem mit Backpapier ausgestatteten Backblech formen. Im vorgeheizten Ofen etwa 20min backen.


Joghurtsoße:
Für rechte Falafel-typische Variante etwas Joghurt mit Sesampaste (Tahin), Zitronensaft, Salz und Knoblauch vermischen. Für die linke habe ich Joghurt mit etwas Olivenöl, Honig, Salz, Knoblauch und TK-Kräutern vermischt.

Freitag, 9. Mai 2008

Guten Morgen,

ihr hoffentlich 2-3 tapfer verbliebenen Leser.
Ich kam gestern recht spät und sehr müde nach Hause und stellte fest, dass die ersten Pflänzchen zu keimen begonnen haben, während ich weg war. Trotz völlig mangelndem grünen Daumen, versuche ich mich nämlich an Balkonbepflanzung.
Wir haben ein paar Habanerokerne, Petersilie-, Basilikum- und Lavendel-Samen zum Testen in einer Keimchale ausgesäht und warten nun gespannt. Ich glaube, das ist der Baslikum, der da schon rausschaut, ich freu' mich sehr auf die Pflänzchen – Links bewundern wir meine Gießkanne, mit der ich dann auf dem Balkon stehen werde.



Gestern war ich zu müde zum Kochen, aber ich habe noch ein „nachträgliches“ Gericht.

Ganz neu ist übrigens, dass ich die Rezepte unten anhänge, ich habe es für die vergangenen Posts auch gleich nachgeholt. Ich hoffe, das passt und gefällt - Ich war mir nicht ganz sicher, wo die geeignete Stelle sein könnte.




Schnabulöses vor ein paar Tagen – Afrikanischer Erdnusseintopf mit Polenta:














Erdnusseintopf:
Eine Zwiebeln in Streifen schneiden und mit etwas Öl in einem Topf andünsten. Dann 5 mittelgroße Möhren in Scheiben geschnitten hinzufügen und mit etwas Gemüsebrühe auffüllen. Wenn die Möhren ein wenig vor sich hin geköchelt haben, eine große, in Würfel geschnittene Süßkartoffel und 3-4 in Streifen geschnittene Blätter Kohl dazugeben. Wenn alles gar ist, werden einige Löffel grobe Erdnussbutter zu dem Eintopf gegeben, bis eine gewisse Sämigkeit und ein erdnussiger Geschmack erreicht ist. Der Eintopf wird dann mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver abgeschmeckt und mit ordentlich Chili geschärft.
Dazu gibt es Polenta. Am Besten häuft man diese zu einem Berg auf und verteilt den Eintopf in einem ring drumherum. Ganz original wird er dann mit der Hand gegessen (man nimmt sich mit 3 Fingern etwas Polenta und stupst sie in den Eintopf), aber mit der Gabel geht es auch.

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