Sonntag, 5. September 2010

Drei verschiedene Arten Donuts, 20-25 Stück









Für den Grundteig 2 Päckchen Trockenhefe mit einem guten Schluck warmen Wasser und einem gehäuften Teelöffel Zucker verrühren und stehen lassen, bis die Mischung schäumt. 750g Mehl mit einem Päckchen Vanillezucker, 125g Zucker und einer guten Prise Salz verrühren. Nun die Hefe dazu geben und danach 75g zerlassene, lauwarme Butter oder Margarine, 300ml lauwarme Milch und zwei Eier hinzufügen, wegen der Eier dürfen Milch und Butter nicht zu heiß sein. Die Mischung per Hand oder Handmixer mit Knethaken vermengen, bis der Teig eine homogene und nicht zu klebrige Masse ergibt. Nun den Teig zugedeckt an einem warmen Ort eine Stunde lang gehen lassen. Danach aus dem Teig Ringe formen. Alternativ kann man sie auch mit zwei unterschiedlich großen Kreisformen (Gläser, Ausstechformen, Dosen, etc.) ausstechen, aber dazu bin ich zu faul und klebt mir der Teig zu sehr, ich forme und bastel lieber. Die Donuts mit etwas Abstand auf eine bemehlte Fläche setzen und noch mal eine Stunde zugedeckt gehen lassen.
Danach werden die Donuts frittiert. Dazu ein Kilo Pflanzenfett oder -Öl in einer Fritteuse oder einem Topf auf etwa 170° (bzw. heiß genug) erhitzen. Das Fett ist heiß genug, wenn an einem Holzlöffel oder -pfannenwender Bläschen aufsteigen. Die Donuts werden nun etwa 2-3 Minuten frittiert und nach der Hälfte der Zeit gewendet. Sie sollten hellbraun, nicht zu knusprig und innen nicht zu roh sein – am Besten man macht welche zur Probe, da die Zeit sehr von der Größe abhängt. Immer nur 2-3 auf ein mal frittieren. Danach die Donuts nach Belieben verzieren.
Ich habe den Teig gedrittelt und wie folgt verwendet:


Apfel-Donuts mit Zimt und Zucker
In den Hefeteig einen großen Apfel, geschält und entkernt, geben. Ich habe meinen grob geraspelt, würde aber eher empfehlen, ihn in kleine Stücke zu schneiden. Da der Apfel den Hefeteig feuchter macht, unbedingt noch Mehl hinzugeben, bis er wieder formbar ist. Nach dem Frittieren die Donuts sofort in einer Zimt und Zucker-Mischung wälzen. Das geht gut in einer Papiertüte oder Schüssel, wenn man diese schüttelt. Nicht zu viel Zimt und Zucker machen, sondern lieber nachfüllen, da die Mischung mit der Zeit Feuchtigkeit aufnimmt und nicht mehr gut haftet.


Haselnuss- und Macadamia-Donuts mit Vollmilchschoko
Ich habe in den Teig einfach Nusssirup gegeben, in eine Hälfte Haselnuss-, in die andere Macadamiasirup, ich habe meinen von Monin. Mit dem Sirup nicht zu zimperlich sein, da es schon einen guten Schluck braucht, um die Donuts mit genug Geschmack zu versehen und notfalls etwas Mehl hinzufügen, um den Teig wieder formbar zu machen. Nach dem Frittieren die Donuts mit etwas Küchenpapier abtupfen und dann mit Vollmilchkuvertüre überziehen und gehackte Mandeln über sie streuen.


Schokoladendonuts mit Zartbitterschoko
In den Hefeteig zwei gehäufte Esslöffel Backkakao geben und ruhig 1-2 Esslöffel Zucker hinzugeben, um für genug Süße zu sorgen. Eine Alternative wären Schokostückchen im Teig. Nach dem Frittieren die Donuts abtupfen, mit Zartbitterkuvertüre überziehen und nach Belieben mit Zuckerperlen verziehen. Fertige Donuts lassen sich natürlich gut aufschneiden und mit Nussnougatcreme bestreichen.



Donuts gibt es prinzipiell in zwei Varianten – aus Kuchen- und aus Hefeteig. Ich habe mich für letztere Variante entschieden, da ich denke, dass sie so fluffiger sind, zudem ist der Hefeteig eine gute Grundlage zum Abwandeln. Machbar ist aber beides und Rezepte mit Kuchenteig lassen sich problemlos im Internet finden. Die Donuts an sich nicht unbedingt umwerfend süß, weswegen ich sie auf jeden Fall in Zucker wälzen, um süße Inhalte ergänzen, mit Glasur überziehen oder mit einer süßen Creme oder Marmelade bestreichen würde. Zu fettig sind die Donuts übrigens auch nicht, sie saugen sich beim Frittieren nicht großartig mit Fett auf und überschüssiges lässt sich nach dem Frittieren gut abtupfen.
Frisch und warm schmecken die Donuts besonders lecker, ansonsten bleiben sie in luftdichten Dosen ganz gut frisch oder lassen sich einfrieren. Die Apfel-Donuts mit dem Zimt-Zucker-Gemisch lassen sich auch super im Backofen oder notfalls der Mikrowelle kurz aufbacken und dann wieder warm genießen.

Kommentare:

Thi Anh hat gesagt…

yummy
werd ich mal ausprobieren!

Christina hat gesagt…

Das sieht einfach nur lecker aus! *_*
Danke für das Rezept!
Liebe Grüße
Christina

Anonym hat gesagt…

Stinkt es bei dir dann nicht auch tierisch nach fett? Das hat mich leider vom erneuten Donutbacken bisher abgehalten...
aber sieht yuuuuuuummy lecker aus!
Und: toller Blog :-)

Liebe im Bauch. hat gesagt…

Dankeschön. :) Ich kann sie nur empfehlen - es sind nämlich immer noch welche übrig und super lecker.


Der Fettgeruch hielt sich ziemlich in Grenzen, fand ich, der ist bei Sachen, die mehr "blubbern" extremer. Mit Fenster kippen ging das sehr gut, nur muss ich danach unter die Dusche, da ich Gerüche in den Haaren nicht mag und die Klamotten wandern sofort in die Wäsche, aber das ist ja verkraftbar.

Liebe Grüße!

Mirja hat gesagt…

oh wow, da läuft mir das wasser im mund zusammen :) die merk ich mir!

ZUCKERWANDLERIN hat gesagt…

Sieht richtig lecker aus, da bekommt man Lust gleich in die Küche zu drivten, die passenden zutaten in die Schüssel zu werfen und genauso tolle donuts zu backen :) vielen dank fürs Rezept und gerade die Auswahl deiner donuts finde Ich toll..
Liebe grüße,
Zuckerwandlerin

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